And my soul from out that shadow that lies floating on the floor/ Shall be lifted - nevermore! E. A. Poe
 



And my soul from out that shadow that lies floating on the floor/ Shall be lifted - nevermore! E. A. Poe
  Startseite
    Frühlingstraum
    Schattenlicht
    Verdichtet
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/wordscoveredinsilence

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Weit weg

Kommt, ich erzähle, lauscht dem Wort,

Euch von einem fernen Ort:

 

Denn weit, weit weg, da liegt ein Ort,
Ihn zu beschreiben reicht kein Wort,
Und für die Worte kein Papier,
Er existiert - wenn auch nicht hier.

Ja, weit, weit weg, da liegt ein Ort,
-Ihn zu beschreiben reicht kein Wort-
Mit Gras aus Gold und Silberschnee,
Auf Wiesen aus Vier-Blätter-Klee.
Und alle Sorgen sind aus Sand,
Er liegt nur nicht in diesem Land.

Weit, weit weg, da liegt ein Ort,
Ihn zu beschreiben reicht kein Wort,
Weil dort die Herzen offen stehen,
Gedanken neue Wege gehen,
Und der Sonne warme Strahlen
Lächeln auf Gesichter malen.
Es gibt den Ort, doch ihn zu sehen
Musst du ein ganzes Leben gehen.

Weit, weit weg, da liegt ein Ort,
Es zu beweisen reicht kein Wort,
Denn dort hat jeder längst kapiert,
Wie die Liebe funktioniert,
Jeder gibt und jeder nimmt,
Vom Topf mit Glück und alles stimmt.
Es gibt den Ort, von dem ich rede,
An ihm erlischt jedwede Fehde,
Die Sprache dort heißt Kompliment,
- Doch nicht auf diesem Kontinent.

Weit, weit weg, da liegt ein Ort,
Ihn zu benennen reicht ein Wort,
Es ist des Frieden Urlaubsstrand,
Die Freiheit selbst wohnt in dem Land.
Der große wie der kleine Traum
Vom Häusschen und vom Apfelbaum,
Erfüllen da sich selbst und jeden,
Der das Glück hat, dort zu leben.
Ich glaube dran, nennt mich verrückt:
Es gibt den Ort, wo man das Glück
Zusammenbraut in einem Topf,
-Vielleicht auch nur in meinem Kopf.


Weit, weit weg, da liegt ein Ort-
Lass mich dir zeigen durch mein Wort
Wo Märchen leben, Fantasien
Begleitet von den Melodien,
Die tags die Vögel fröhlich pfeifen,
Hand in Hand nach Sternen greifen.
Nachts dann singen Nachtigallen
Ein leises Lied der Trauer allen
Seelen, die noch nicht dort sind,
Erschaudernd lauscht der Sommerwind.
Es gibt den Ort, und Frühlingsduft
Wird dir weisen durch die Luft
Den Weg im weiten Himmelszelt,
-Vielleicht in eine ferne Welt.

10.2.15 16:56
 
Letzte Einträge: Seemanns Braut, zeit, Die Heilerin, Das Geheimnis des Schmetterlings, Rainbow Dreams, ...


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


waeldinthedark (10.2.15 20:01)
Deine Worte machen mich sprachlos, so sehr verzaubern sie mich
.. und tragen mich - weit weg, an besagten Ort. -


WordsCoveredinSilence (11.2.15 18:14)
Danke! Das freut mich sehr!
Obwohl du dann tot wärst...


Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung